Schon seit einigen Tagen türmen sich alte Tannenbäume und Reisig auf dem Nachbarsberg. Der Bau des Osterfeuers hat begonnen.
Osterfeuer - was soll denn das?
Traditionell vertreibt man den Winter im Harz mit den Osterfeuern. In unzähligen Orten Ostersamstag, oft auch Ostersonntag, bei Einbruch der Dunkelheit meist große Feuer angesteckt um den Frühling willkommen zu heißen. Wo es die Osterfeuer im Harz gibt, finden Sie auf unserer Website Harzkatalog.de unter http://www.harzkatalog.de/osterfeuer.html Echte Harzer Holzfackeln können bei vielen Touristzentren erworben werden.
Vielfach kront eine Strohpuppe den Haufen. Sie soll den Winter darstellen und wird als erstes angezündet. Vielerorts sorgen Fackelschwinger für mystische Stimmung, werden Kinderaktionen, Konzerte und Ausstellungen veranstaltet. Auch das traditionelle “Schwarzmachen” wird noch vielfach praktiziert. Mit dem Umkippen des Meilers zu später Stunde geht meist auch die Feier zu Ende.
Das größte und inzwischen wohl auch bekannteste ist aber das Osterfeuer in Stecklenberg im Landkreis Quedlinburg. Aus einer einmaligen Idee für einen Rekordversuch für das Guinessbuch hat sich in wenigen Jahren eine eigene Tradition entwickelt.
Die Vorbereitungen für die Osterfeuer beginnen tagelang vorab. Fachmännisch werden die Grundgerüste erstellt, auf die das Brenngut bis zu 10 Metern hoch systematisch aufgeschichtet wird.
Mit schwerer Technik werden große Tannen- und Riesighaufen errichtet. Bergwacht, Feuerwehr und viele andere freiwillige Helfer sind dabei, mit allen verfügbaren Transportmitteln Brenngut zu sammeln und an die traditionellen Osterfeuer-Stellen in ihren Gemeinden zu bringen.
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